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Mai 2008
Landwirtschaftliches Anwesen Fennel/Knaust, Wilhelm-Dilich-Straße 5 Am 10.04.1792 heiratet Conrad Fennel (*16.04.1772 +24.03.1839) im Haus-Nr. 57 (Frankfurter Straße 9) Anna Catharina, geb. Hansmann (*21.09.1766 +05.11.1840). Ihr Sohn Heinrich Fennel (*24.07.1800 +10.03.1879) ehelicht am 26.08.1827 Anna Elisabeth, geb. Morsch (*24.07.1800 +24.02.1865). Ihr Nachkomme Dittmar Fennel (*22.11.1828 +14.11.1891) war am 13.04.1857 mit Martha Elisabeth Otto (*11.09.1831 +19.11.1893) die Ehe eingegangen. Die Braut war die Tochter des Ackermanns Johannes Otto und dessen Ehefrau Anna Martha (Unnerdoren, siehe Kalenderblatt Juni 2002). Aus dieser Bindung ging Georg Fennel (*01.04.1869 +31.01.1959) hervor. Er heiratet am 07.01.1899 Anna Emilie Sinning (*18.01.1876 in Waldau +12.09.1935). Sie hatten die Kinder
Anna Martha Fennel (*14.12.1899) Die Jüngstgeborene heiratete am 17.04.1926 den Landwirt und Kaufmann Johannes Mardorf (*28.06.1893 +15.09.1940). Am 31.01.1925 kam es zur Doppelhochzeit. Anna Gertrud Fennel heiratete Otto Heinrich Knaust aus Hesserode (*07.01.1899 in Körle) und Anne Martha, die das Hoferbe antrat, ging mit dem Bruder Heinrich Knaust (*07.01.1899) die Ehe ein. Das Ehepaar hat die Kinder
Heinrich (*25.05.1928) Stammhalter Georg, ein Freund des Chorgesangs, heiratete am 07.12.1962 Erna Gerhold (*27.09.1931 in Wolfershausen). Sie erfreuen sich ihres Sohnes Rainer, der am 19.04.1965 geboren wurde. Georg Knaust hat die Landwirtschaft in Jahre 1965 von seinem Vater übernommen. Zu diesem Zeitpunkt bewirtschaftete die Familie 60 Morgen Land. Neben 50 Stück Rindvieh, 20 Schweinen galt die tägliche Arbeit den 8 Milchkühen. Der Hof Knaust war als Milchsammelstelle Nr. 10 in Wabern registriert. An der Stelle des heutigen Wohnhauses stand vor 1936 ebenfalls ein Wohngebäude. Der Fund einer Dachziegel mit der Jahres- zahl 1797 lässt vermuten, dass dieses Wohnhaus von Conrad Fennel und Anna Catharina errichtet wurde. Nach den Schilde- rungen von Georg Knaust hatte das Gebäude einen ebenerdigen Hauseingang. Der Hausflur mit Treppenaufgang teilte die niedrigen Räume. Im Parterre befand sich die Küche und zwei Wohnzimmer. Nach Süden lagen die Kellerräume. Im Obergeschoss befanden sich die Schlafzimmer der Eltern, Großeltern, der Kinder und der Dienstmagd. Nach Angaben von Georg Knaust wurde die Scheune 1864 errichtet. Der Bauherr des Stallgebäudes war Georg Fennel. Zurück |