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Juli 2009
Bahnwärterhaus Schlechter/Schlosser, Bahnhofstraße 43 Als am 15.07.1884 die Eisenbahnnebenstrecke zwischen Wabern und Bad Wildungen eröffnet wurde, war der heutige Bahnübergang "Raiffeisenstraße" der Schrankenwärterposten 1 und die Bahnübergänge "Alte Kasseler Straße" sowie der mehr nicht mehr bestehende Bahnübergang „Am Eck/Bahnhofstraße" der Posten 2. Das heutige Haus in der Bahnhofstraße 43 wurde im Jahr 1883 errichtet. In ihm wohnte ab 1921 die Familie des Bahnarbeiters und späteren Schrankenwärters Werner Wilhelm Schlechter (*04.04.1888). In den Kirchenbüchern von Wabern zeigt das Ehepaar Johann Heinrich Schlechter und Anna Martha geborene Ledderhose im Jahre 1740 die Geburt ihres Sohnes Christoph an. Der spätere Soldat und Tagelöhner heiratete am 19.12.1804 Anna Martha Wagner (*1776 in Uttershausen +31.08.1843). Das Ehepaar hatte neben der Tochter Anna Elisabeth (*1813) den Sohn Christian (*1810 +1856). Der Stammhalter war mit Maria Elisabeth Richter (*1809 in Großenenglis +1856) verheiratet. Die Frau des Postillions gebar fünf Kinder, wovon jedoch nur Sohn Michael (*24.09.1849 +24.11.1909) heranwuchs. Der Ackerknecht ging am 19.10.1873 mit Martha Elisabeth Schäfer (*13.06.1850 +06.03.1919) die Ehe ein. Das Ehepaar hatte die Kinder
Friedrich *29.09.1874 Der Bahnarbeiter Werner Wilhelm vermählte sich am 17.04.1911 mit Anna Elisabeth Grüber (*27.08.1888 +1956). Das Ehepaar erfreute sich ihrer Kinder:
Anna Katharina *16.05.1909 Konrad heiratete 1947 Elisabeth Hecker (*1921 in Oberurff +2007). Der Bahnwärter und seine Frau hatten die Kinder
Monika *1950 Monika ist seit 1974 mit Ernst Schlosser (*1951) verheiratet. Sie erfreuen sich ihres Sohnes Dirk (*1976). Nach dem Tod von Konrad verschenkte seine Ehefrau das Anwesen an ihre Tochter. Das Ehepaar Schlosser baute das ehemalige Bahnwärterhaus zu einem schmucken Wohngebäude aus. Zurück |